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Studienfahrt Stettin

Stettin

Montag, 09.04.2018

Die Abfahrt aus Prerow erfolgte am frühen Morgen. Nach einer in etwa vierstündigen Busfahrt inklusive Pause wurde Stettin am späten Vormittag erreicht, wo unsere Gastgeber uns an ihrer Schule mit einem kleinen Programm in Empfang nahmen. Wie es an einer Musikschule üblich ist, wurde gemeinsam gesungen. Auch wenn der Text polnisch und daher für unsere Schüler unverständlich war, erkannten wir die im deutschen Volksmund bestens bekannte Melodie des „Ententanzes“. Dieses Lied sollte im weiteren Verlauf der Woche noch seine Bedeutung erhalten. Es folgte eine in Kleingruppen von polnischen Schülern gesteuerte Führung durch das Schulgebäude, welche in der Mensa endete, wo wir gemeinsam das Mittagessen einnahmen. Nach dieser Pause wurde der Schülerverband in zwei deutsch-polnisch gemischten Gruppen halbiert, die anschließend wechselseitig zwei Workshops besuchten. Während in einem Robotik-Kurs die Schüler sich spielerisch mit den Möglichkeiten der Technik vertraut machen konnten und kleine aus Lego-Bausteinen gebaute Fahrzeuge programmierten, erhielten Sie im Keramik-Kurs die Aufgabe, aus einer Tontafel ein Meerestier zu formen, welches im Laufe der Woche noch verziert und abschließend als Souvenir mit nach Hause genommen werden konnte. Die Lehrer bekamen die Aufgabe eine Tonkachel zu gestalten, welche als Andenken in Erinnerung der Schulpartnerschaft im Schulgebäude aufgehangen werden soll. Von der Stadt Stettin gesponsert, bekamen unsere Schüler an diesem Tag auch ein kleines Gastgeschenk, welches neben einer Handytasche vor allem für die Orientierung hilfreiche Informationen zur Stadt und der Region der Woiwodschaft Westpommern (polnisch: województwo zachodniopomorskie) enthielten. Mit diesen Informationen machten wir uns anschließend gemeinsam mit unseren polnischen Gastgebern auf dem Weg zum Hotel. Die Koffer wurden bereits am Mittag, von der Schule organisiert, ins Hotel gebracht. Der Weg führte vorbei an einigen interessanten Wegpunkten, an denen wir hielten. Dort lasen uns die polnischen Schüler die von Ihnen vorbereiteten Informationen auf Deutsch vor. Wir hielten unter anderen an einem Imbiss, an dem die in Polen weit bekannten und sehr beliebten Stettiner Pastetchen (polnisch: pasztecik szczeciński) verkauft werden. Dabei handelt es sich um eine Gebäckform, die einer gefüllten Krapfenart aus Hefeteig entspricht und sowohl deftig als auch als Süßspeise gefüllt gegessen werden kann. Diese Form der Teigtaschen werden nur in Stettin und mit alter russischer Technik (reparierbar) hergestellt und gilt daher als regionale Spezialität, die auch nur als Original in Stettin verkauft wird, jedoch auch als Tiefkühlkost in jedem polnischen Supermarkt zu finden ist – geschmacklich sicherlich kein Vergleich. Rekordverdächtig war der zweite Halt an der Allee Wojska Polskiego. Dort befindet sich das seit 2005 im Guinness-Buch der Rekorde festgehaltene älteste heute noch bespielte Kino der Welt – das Kino Pionier 1907. Im Jahre 1907 eröffnet, bietet dieses Lichtspielhaus ein besonderes Filmvergnügen mit einem Ambiente, das einem eher ein klassisches Theater vermuten ließe. Die dritte Besonderheit der kleinen ersten Stadtführung war unser Hotel selbst. Das Hotel Elka-Sen befindet sich im Untergeschoss einer Hotelfachschule. Dort verbrachten wir die folgenden Tage und wurde pünktlich zum Abendbrot von unseren Gastgebern verabschiedet. Es sollte in den folgenden Tagen zu einem festen Ritual werden, dass wir nach dem Abendbrot mit unseren Schülern eine Tagesbesprechung abhielten. So wurde das Erlebte noch einmal verarbeitet und Revue passiert. Mal eine Stunde gemeinsam zusammenzusitzen und einander zuzuhören, selbst zu erzählen und Fragen zu stellen fiel mitunter einigen Schülern nicht immer leicht und zeigt, dass das Erzählen und einander Zuhören längst nicht mehr zur Normalität in der Alltagswelt gehört. Dabei ist gerade das für die sprachliche Entwicklung und soziale Bindung so wichtig!!!

Dienstag, 10.04.2018

Gestärkt von einem guten und reichlichem Frühstücksbuffet, wurden wir pünktlich um 8.30 von unseren polnischen Gastgebern zu einem ausführlichen Stadtrundgang abgeholt. Der erste Weg führte uns zum Stettiner Hauptbahnhof. Dort angekommen, waren wir um 9.00 Uhr morgens mit einem Guide verabredet, der uns in den Stettiner Untergrund führte, wo wir eine Führung durch die Luftschutzräume aus der Zeit des zweiten Weltkrieges bekamen und die Ausstellungsräumlichkeiten besichtigten. Als Übersetzer für die deutschen Schüler fungierte Herr Oterman, unterstützt von ab und an eingespielten Tonaufnahmen des Guides. Die Schüler bekamen einen Einblick in die dunkelste Zeit der Stadtgeschichte. Authentisch wirkende Puppen und Plastiken sollten neben Fotografien das Einfühlungsvermögen der Schüler unterstützen und machten so die Vergangenheit für die Schüler wieder „lebendig“ (nachvollziehbar). Eine kleine Simulation des Luftalarms sowie das Aufzeigen der Verdunklung und Orientierung an den mit Phosphorfarbe bestrichenen Wänden der Luftschutzkeller verstärkten die Alteritätserfahrung, ohne jedoch für Beklemmungen und Ängste zu sorgen. Das Leben der Menschen zu jener Zeit stand im Vordergrund und wurde durch Simulation und Spiel in Erfahrung gebracht. Es wurde sich Zeit genommen für Schülerfragen und diese ausführlich beantwortet. Schüler, die Geschichte aus ihrer Zeit heraus betrachten, konnten eine Verbindung zur gegenwärtigen Situation in Syrien herstellen und sich so dieses Erlebnis erfahrbar machen. In der Computerwelt der Schüler sind „Ego-Shooter-Spiele“ längst Alltag, aber kein Schüler möchte in Kriegszuständen leben. Zustände, die in unserer Region seit über 70 Jahren glücklicherweise Geschichte sind und damit „weit weg“ erscheinen, jedoch andernorts tagtäglich Realität sind und uns durch die Flüchtlingsproblematik nahbar werden. Im Sinne gemeinsamer deutsch-polnischer Geschichte sei hier nicht unerwähnt, dass Stettin eine Stadt der Vertriebenen ist. Die deutsche Stadtbevölkerung, die nach dem zweiten Weltkrieg nach Westen vertrieben wurde, ist gleichermaßen von polnischen Vertriebenen und Flüchtlingen aus den ehemals polnischen Ostprovinzen ersetzt worden. Ausgehend von der Erfahrung der „dunklen“ Seite der Stadt, begaben wir nach dieser Führung wieder ans Tageslicht und wurden mit reichlich Sonnenschein belohnt. Entlang des Oderufers gingen wir in Richtung Altstadt, wo wir das Schloss der pommerschen Herzöge besichtigten. Architektonisch interessant sind die unterschiedlichen Baustile, vom gotisch geprägten Dom bis hin zum Renaissance-Schloss. Bezüglich der Geschichte und Architektur referierten einzelne polnische Schüler und lasen unseren Schülern eigens vorbereitete deutsche Texte vor. Ein Blickfang im Innenhof des Stettiner Schlosses (großer Hof) ist die astronomische Uhr, welche bereits seit 1693 den Turm ziert und ein Geschenk der Schweden für den Einsatz der Stettiner in Kriegszeiten war, daher auch die schwedischen Königslöwen in der Verzierung. Ein Highlight für die Schüler war jedoch die Fotowand, an der man sich als pommerscher Herzog nebst Gattin posiert fotografieren lassen konnte. Es folgte ein Spaziergang zur Hakenterasse vor dem Nationalmuseum, von dem aus wir anschließend einen Blick von oben wagen konnten und die Silhouette der Stadt aus einem anderen Blickwinkel wahrnahmen. Weiter ging der Weg vorbei an der Philarmonie – ausgezeichnet für seine besondere Architektur, die von oben Eisbergen beziehungsweise dem Verlauf eines Gletschers ähnelt – zum Restaurants des Schuleigentümers „Per Se“, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Frisch gestärkt begaben wir uns nach der Mittagspause ins „Galaxy-Einkaufszentrum“. Nach viel Geschichte und Kultur am Vormittag, gehörte der Nachmittag dem Freizeitvergnügen. Polnische und deutsche Schüler inklusive Lehrer maßen sich im Wettstreit beim Bowling. Anschließend erhielten die Schüler ein wenig Freizeit für den Kauf von Souvenirs und Mitbringseln. Gegen 18 Uhr ging es zu Fuß zurück ins Hotel, wo wir wie jeden Abend nach dem Abendessen mit den Schülern die obligatorische Tagesbesprechung und Feedbackrunde abhielten.

Mittwoch, 11.04.2018

An diesem Morgen verabredeten wir uns mit unseren polnischen Gastgebern wieder an der Partnerschule. Der Vormittag galt dem gemeinsamen Unterricht. Zunächst wurde gemeinsam gesungen. Dabei erhielten die deutschen Schüler von den polnischen Schülern Unterricht, indem Sie die polnische Variante des „Ententanzes“ als Textgrundlage bekamen und in Kleingruppen nachsprechen sollten, um anschließend gemeinsam das Lied auf Polnisch zu singen. Anders als im Deutschen, handelt es sich im Übrigen in der polnischen Version nicht um ein Trinklied. Die Idee, den deutschen Text von den polnischen Schülern singen zu lassen, haben wir daher verworfen. Allerdings greifen wir es beim nächsten Schüleraustausch eventuell wieder auf, wenn wir den deutschen Text bis dahin Schülerfreundlich umgeschrieben haben. In einer weiteren Unterrichtsstunde beendeten wir unsere am Montag begonnene Keramik, die nun bemalt wurde, um Sie anschließend zu brennen. Die polnische Kunstlehrerin Anja pflegte einen entspannten Umgang und half sorgfältig und unterstützend. Der Vorteil im kreativen Gestalten liegt in der praktischen Umsetzung. Die Kommunikation fand im Wesentlichen durch Vorzeigen und Nachmachen statt und die Schüler zeigten sich einander zunehmend offen und gesprächsbereit. Den weiteren Vormittag verbrachten wir in dem nicht weit von der Schule entfernten Park „Jasne Blonia“. Am Rathaus der Stadt gelegen, begegneten wir zufällig den Bürgermeister Stettins Piotr Krzystek – in der polnischen Sprache leicht irritierend als „prezydent“ bezeichnet – der sich bereitwillig für ein Gruppenfoto zur Verfügung stellte. Vorbei am Denkmal für den polnischen Papst Johannes Paul II., durchquerten wir den Park bis hin zur anderen Seite, wo sich ein weiteres Denkmal zur polnischen Stadtgeschichte befand. Wie bereits erwähnt beginnt diese mit der Vertreibung deutscher (und polnischer) Bürger im Jahre 1945. Das Denkmal zu Ehren der Taten der Polen (polnisch: Pomnik Czynu Polakow) wurde anlässlich des 40. Jahrestags des Überfalls von Nazi-Deutschlands auf Polen 1979 enthüllt und zeigt drei Adler, welche offiziell ein Symbol für die Geschichte der Taten von Polen darstellt, die in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spielen. Die Stettiner sagen dazu jedoch auch Großvater, Vater und Kind. Ebenfalls kann man damit die dritte Generation seit 1945 assoziieren, und damit seit Anbeginn der polnischen Geschichte der Stadt. Bis zum Mittagessen in der Schule verbrachten wir die weitere Zeit im Park bei gemeinsamen sportlichen Spielen (Poi-Swing, Fußball und Integrations- und Koordinationsspiele). Am Nachmittag begaben wir uns mit unseren polnischen Gastgebern zur Akademie der Künste, wo die Schüler zwei sprachlich gemischten Gruppen wechselseitig zwei weitere gemeinsame Workshops abhielten. Ein Workshop beschäftigte sich mit Grafik und Design und beinhaltete die Kunst der Verwendung von Papierresten, die sonst nur im Abfall landen würden sowie die Gestaltung des Designs einer Stofftasche mit Wachsmalstiften. Während man hier überwiegend individuell seine künstlerischen kreativen Momente ausleben konnte, ging es im anderen Workshop nur gemeinsam. Mit Instrumenten der Sambaband „Bloco Pomerania Szczecin“ wurde 30 Minuten lang ohne Pause durchgetrommelt. Die Schüler sollten dabei Rhythmusgefühl lernen. Kommuniziert wurde abermals auf der Basis von Vorzeigen und Nachmachen. Der polnische Musiklehrer Rafat gab dabei den Takt vor, die Schüler machten nach. Wichtig dabei war die Erkenntnis, dass die gesamte Gruppe nur so gut war, wie das schwächste Gruppenmitglied. Verpasst einer den Takt oder Einsatz, bringt er die anderen aus dem Rhythmus. Rafat schaffte es tatsächlich nach einer halben Stunde mit einer polnisch-deutschen Schülergruppe ein Stück von fast drei Minuten Länge aufzuführen, nicht im perfekten Rhythmus, aber durchaus vorzeigbar. Die Schüler hatten dabei viel Spaß und wir Lehrer die Beweisvideos.  Als Belohnung und Dankeschön verbrachten wir den weiteren Nachmittag bei einem Eis und gemeinsamen Shopping im Einkaufszentrum. Die Abendgestaltung gleicht den vorherigen Tagen.

Donnerstag, 12.04.2018

An diesem Tag wurden wir von unseren polnischen Gastgebern mit dem Schuleigenen Mannschaftsbus der Fußball Akademie abgeholt und begaben uns auf eine Busfahrt in die ca. 80km von Stettin entfernte Ortschaft Dlusko (deutsch: Blankenhagen). Auf einem ehemaligen Gutshof gab es zunächst ein zweites Frühstück, während die Lehrer über Ziel und Ablauf der geplanten Schnitzeljagd informiert wurden. Anschließend wurde die Schülerschaft in vier sprachlich gemischte Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen polnischen oder deutschen Betreuer zur Seite gestellt bekommen haben. Die Schüler sollten spielerisch die nähere Umgebung erkunden und Näheres zur Ortschaft, Natur und Heimatkunde erfahren. Aufgabe war es einen Pfad von 12 Stationen abzulaufen, wobei an fünf dieser Stunde Aufgaben zu erledigen waren, wie z.B. das Aufsagen eines polnischen und deutschen Gedichtes, das gegenseitige Vorstellen von Personen, das Suchen von Gegenständen, das gemeinsame Spiel von X-X-O oder aber auch das Erraten von Tieren sowie das Merken der polnischen und deutschen Bezeichnung. Spielerisch sollten die Schüler miteinander interagieren und kommunizieren. Spätestens hier lösten sich letzte Barrieren und die polnischen und deutschen Schüler gingen offen und herzlich miteinander um. Nach Beendigung der Schnitzeljagd wurde gemeinsam Fußball und „Fange“ gespielt. Abgerundet wurde dies durch ein gemeinsames Mittagessen am Lagerfeuer, wo sich jede Gruppe auch noch einmal vorstellte und die Ergebnisse der Stationen der Schnitzeljagd präsentierte. Zum Abschluss präsentierten einige polnische Schüler ihr musikalisches Talent – unsere Partnerschule ist eine Musikschule – mit einem kleinen Ständchen. Auch unter den deutschen Schülern gibt es einige musikalisch begabte Schüler, die auch wenn nicht vor der gesamten Gruppe, jedoch im Anschluss an die Präsentation sich doch dazu überzeugen ließen ihr Talent am Klavier beziehungsweise Keyboard zu zeigen. Man muss sich einfach nur trauen und die Schüler (ver-)trauten sich zunehmend. Es war kein Anzeichen von Fremdheit oder Heimweh zu erkennen. Im Gegenteil hätte der Tag einfach so weitergehen können. Die Schüler hatten ihren Spaß und wir Lehrer mit Ihnen. Auch das sei erwähnt, dass wir Lehrer uns in der Woche sehr geschätzt haben und mir persönlich die polnischen Kollegen mit ihrem Einsatz und Engagement für uns sehr ans Herz gewachsen sind. Wir haben bereits in dieser Woche weitere Verabredungen bezüglich zukünftiger gemeinsamer Schulveranstaltungen getroffen und können diese gemeinsamen Erfahrungen sowohl für die Schüler als auch für uns Kollegen nur als gewinnbringend betrachten. Doch wie immer hat der Tag nur 24 Stunden und wir begaben uns am späten Nachmittag auf den Rückweg nach Stettin. Den letzten Abend verbrachten wir noch einmal am Oderufer und machten nochmals einen Spaziergang zu den Hakenterassen, um gemeinsam mit den Schülern bei einem Eis und herrlichsten Sonnenschein noch einmal die Woche Revue passieren zu lassen und vom Erlebten zu berichten. Weit und breit kein Anzeichen von Heimweh. Ohne Übertreibung, aber unsere Schüler haben sich toll benommen. Wir hatten super Gastgeber und waren hoffentlich und so denke ich auch gute Gäste.

Freitag, 13.04.2018

Der Tag des Abschieds schritt schneller voran als gedacht. Ein Zeichen dafür, wie gut es uns in Stettin erging und wie wohl wir uns bei unseren polnischen Gastgebern gefühlt haben. Die Woche sollte enden, wie wir sie begonnen haben, mit gemeinsamen Unterricht an unserer polnischen Partnerschule. Es wurde gemeinsam noch einmal die polnische Variante des Ententanzes zelebriert. Als Abschiedsgeschenk ließen unsere Schüler sich von den polnischen Schülern künstlerisch portraitieren und wir spielten gemeinsam noch einmal die von den Schülern inzwischen lieb gewonnenen Spiele im Stuhlkreis. Wir bekamen die von uns erstellten Keramiken als Souvenirgeschenke überreicht, ebenso wie eine Urkunde zu bestandenen Schnitzeljagd im Landschaftspark von Dlusko. Wir aßen gemeinsam zu Mittag. Ein anschließendes Programm mussten wir Lehrer nicht mehr vorgeben. Die Schüler wünschten sich Zeit und Spiele miteinander. Was wünscht man sich als Organisator eigentlich mehr? Telefonnummern wurden getauscht und eine polnisch-deutsche Whatsapp-Gruppe eingerichtet. Noch während der Busfahrt, wurden auf dem Heimweg eifrig Nachrichten hinterlassen. Bei dem Gedanken, wie herzlich wir am Nachmittag am Bus verabschiedet wurden, überkommt mir ein Gefühl der Dankbarkeit und großen Wertschätzung unseren Schülern, wie auch den polnischen Gastgebern gegenüber. So liefen die polnischen Schüler Kreise, indem sie am Bus an der Vorderseite einstiegen, sich von unseren Schülern verabschiedeten und zur Mitteltür des Busses wieder hinausliefen, nur um im nächsten Moment wieder zur Vordertür einzusteigen. Ich kann nur einfach nur „Danke“ sagen, für diese herzliche Verabschiedung, verbunden mit dem Versprechen, das wir gerne wiederkommen.

Danksagung

Wo fängt man an und wie wird man allen gerecht? Ich möchte zunächst einmal erwähnen, dass folgende Worte keiner schriftlichen Verpflichtung entspringen, sondern vielmehr Ausdruck persönlicher und ehrlich empfundener Dankbarkeit sind. Es entspricht auch nicht der reinen Sachlichkeit und ist stattdessen vielmehr Ausdruck persönlicher Empfindungen und Erfahrungen. Ich möchte beginnen bei unseren tollen Schülern, polnische wie deutsche. Wie Ihr euch verhalten habt, offen, freundlich und stets neuen Dingen zugewandt, entbehrt mir den allerhöchsten Respekt. Danke für eure Offenheit! Auch möchte ich Danke sagen an meine Kollegen, die diesen Austausch ermöglicht haben und dessen Durchführung Sie tatkräftig unterstützt haben. Danke an Leszek, Krystyna, Donata, Anja, Damian, Anna, Ekaterina, Johannes und Martin für euren Einsatz im September 2017 und auch jetzt im April 2018. Ein großes Dankeschön auch den polnischen und deutschen Eltern, die ihren Kindern, auch dank ihrer finanziellen Unterstützung, diesen Austausch und diese Erfahrungen erst ermöglicht haben und diesen auch mit persönlichen Einsatz bereichert haben. Ich möchte mich vor allen aber auch im Namen der gesamten Schüler- und Elternschaft sowie des gesamten Darßer Bildungszentrums stellvertretend beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk und Pommerania e.V. in Person von Herrn Bergemann bedanken, für ihre finanzielle Unterstützung, ohne die eine Durchführung der gegenseitigen Schulbesuche und Projektwochen weder im September 2017 noch jetzt im April möglich gewesen wäre. Ein großes und ehrliches Dankeschön, verbunden mit der Bitte und Hoffnung auf die weitere Unterstützung für zukünftig geplante gegenseitige Schüleraustauschprogramme.

DANKE!!!

Oliver Klar (Koordinator)

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Ankündigung

17.12.2018
Grundschule: Weihnachtssportfest

21.12.2018
Kl. 10-12: Studienorientierung an der Uni Rostock

Stellenausschreibung
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Infos Schülerbeförderung Schuljahr 2018/19
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