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Warum spielt der Mensch?

Schüler kreieren innovative Spiele im Philosophieunterricht neu

FSP - 2017 Philosophieunterricht

Spiel ist Ordnung, zugleich Wagnis aber auch Freiheit. Der Mensch erlebt im Spiel seine Existenz, so der Theologe Gerd Heinz-Mohr. Weshalb das Spiel gleichermaßen eine ernste Sache und wahre Freude ist. Und so wird im Philosophieunterricht der Orientierungsstufe unter anderem auch der Frage nachgegangen: Was ist der Mensch? Das Selbstverständnis des Menschen ist in seinem Wissen, Handeln und Hoffen ausgeprägt.

In dem Zuge beschäftigten sich an der FSP die Philo-Schüler der sechsten Klasse gemeinsam mit ihrer Philosophielehrerin Frau Haack mit der Aufgabenstellung: Warum spielt der Mensch? Der Mensch als spielendes Wesen. Denn: Schon immer haben die Menschen sich dem Spiel ergeben. Das Spiel zieht sich durch alle Völker und Epochen, durch alle Kulturkreise. Und so manches Spiel überdauert sogar schon Jahrhunderte.

Nachdem sich die Schüler im Philosophieunterricht nun unter anderem darüber unterhalten hatten, was das Spiel eigentlich ist, seit wann es Spiele gibt und worin sich Spiele für Kinder und Erwachsene unterscheiden, ging es sodann darum, sich selbst Spiele auszudenken, herzustellen, zu spielen, durchzuführen und zu untersuchen. Von der Grundidee über die Spielanleitung bis hin zur Umsetzung in Form von Spielbrettern, Spiel-, Ereignis- und Aktionskarten sowie von Quizfragen machten die Schüler im Unterricht alles selbst. Auch diskutierten sie über Fragen der Altersbeschränkung und über die Anzahl der Mitspieler.

An der Bandbreite der so erdachten und hergestellten Spiele zeigt sich die Kreativität, Neugierde, Innovationsfähigkeit und Phantasie der Schüler. Es entstanden Kartenspiele mit sportlichen Interaktionen und Quizfragen rund um die Themen Fußball, Sport allgemein, Allgemeinwissen aus diversen Unterrichtsfächern und auch über Wissen rund um Länder. Auch erfanden die Jungen und Mädchen das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ als Brettspiel neu sowie eine innovative Spielvariante von „Mensch ärger dich nicht!“. Anschließend galt es, die unterschiedlichen Spiele zu spielen, zu analysieren und zu bewerten. Jede Gruppe spielte das Spiel der jeweils anderen Gruppen einmal durch und schätzte unter anderem Spieldauer, Interaktivität, Spielfreude und die Anspruchsebene ein. Hier und dort gab es einige Verbesserungsvorschläge. Dennoch was sich zeigte: Im Philosophieren stärken die Schüler das Zutrauen zum eigenen Verstand und stärken ihre Freude daran, die Tragweite eigener Fragen und Gedanken in den verschiedensten Situationen zu erproben. 

C. Haiplick

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